Familienkalender: einer für alle
Wer wann wohin muss, sieht jeder, und die Erinnerung bekommt, wer fährt. Ohne „Mir hat keiner was gesagt“ und ohne den Chat nach der Trainingszeit zu durchsuchen.
Ich scrolle durch den Familienchat, um herauszufinden, wann das Training ist. Darüber stehen schon vierzig Nachrichten, Memes, Sprachnachrichten. Anrufen und nachfragen geht schneller, und genau das macht mich wahnsinnig.
Ein gemeinsamer Kalender entsteht meistens so: Eine Person trägt alles ein, die anderen schauen nicht hinein. Den Kalender gibt es, gefragt wirst trotzdem du. An den Menschen liegt das nicht. Ein gewöhnlicher Kalender beantwortet nur die Frage „um wie viel Uhr“ und schweigt, bis ihn jemand öffnet.
Was in den Familienkalender gehört
Eine fertige Liste. Geh sie einmal durch – und im Kopf wird es ruhiger.
| Was | Beispiel für einen Eintrag | Wie oft |
|---|---|---|
| Schule und Kita | Elternabend am Donnerstag um 18:30, Ferien, schulfreier Tag | wie es anfällt |
| Kurse und Vereine | Schwimmen, Dienstag und Donnerstag, 17:00 | jede Woche |
| Wer bringt und wer holt ab | „Emma vom Tanzen abholen – Papa“ | jede Woche |
| Ärzte und Termine | Zahnarzt, 12. Oktober, 10:40 | einmalig |
| Geburtstage und Feste | Omas Geburtstag, Laternenfest in der Kita | einmal im Jahr |
| Abwesenheiten | Dienstreise, Besuch bei den Eltern | einmalig |
| Fristen | Versicherung, Hauptuntersuchung fürs Auto, Ausweise | einmal im Jahr |
| Deine Zeit | Training, Treffen mit Freunden | wie bei allen – mit Tag und Uhrzeit |
Die letzte Zeile steht nicht zur Zierde da. Solange deine Zeit nicht im Kalender steht, gilt sie in der Familie als frei.
Drei Regeln, ohne die der Kalender aufgegeben wird
- An jedem Eintrag steht eine Person. „Schwimmen, 17:00“ ist eine Auskunft. „Schwimmen, 17:00, Papa fährt“ ist eine Abmachung.
- Die Erinnerung bekommt, wer fährt. Und nicht, wer den Eintrag gemacht hat. Sonst bleibst du der Wecker für die ganze Familie, nur jetzt mit Kalender.
- Was sich wiederholt, wird einmal eingetragen. Der Kurs am Dienstag ist ein Eintrag und nicht dreißig.
So funktioniert das in Nidalumi
In Nidalumi gibt es einen Kalender für die Familie: Er ist auf der Website, in der App auf dem Handy und im Bot in Telegram derselbe.
Woche und Monat. Die Woche zeigt, wer wann wohin muss. Der Monat zeigt, dass auf einen einzigen Samstag das Kita-Fest, ein Geburtstag und der Zahnarzt fallen.

Termin oder Aufgabe. Ein Termin erinnert nur: Elternabend um 18:30. Eine Aufgabe wird abgehakt: die Bescheinigung abholen. Unerledigtes wird nicht versteckt – es steht im Abendrückblick.
„Jede Woche“ oder „nur diese Woche“. Kurse und Schule wiederholen sich von selbst. Ein verlegtes Training oder eine einmalige Fahrt gelten eine Woche und bringen die anderen nicht durcheinander. Wie man so die ganze Woche eines Kindes aufbaut, steht im Wochenplan fürs Kind.
Der Schulkalender kommt per Link. Führt die Schule oder der Verein einen eigenen Kalender, lässt er sich abonnieren: Die Einträge erscheinen im Familienkalender, von Hand überträgst du nichts.
Der Kalender im Handy. Der Familienkalender hat einen eigenen Link. Füg ihn im Kalender deines Handys hinzu – dann stehen die Familieneinträge dort, wo du auch alles andere nachsiehst.
Mit einem Satz in Telegram. Dem Bot kannst du schreiben: „morgen um 18:00 Emma vom Tanzen abholen“ – Tag, Uhrzeit und Person versteht er selbst.

So steigt ihr an einem Abend um
- Schreib alles auf, was sich jede Woche wiederholt: Schule, Kurse, wer abholt.
- Setz an jede Zeile eine Person. Nicht „wir“, sondern einen Namen.
- Ergänze das Einmalige für den nächsten Monat: Ärzte, Elternabende, Geburtstage.
- Hol die anderen dazu – per Link oder über Telegram.
- Antworte in der ersten Woche auf „Und wann ist das?“ immer gleich: „Schau in den Kalender.“
Der Kalender ersetzt nicht das Gespräch darüber, wer was übernimmt. Aber er beseitigt den Grund, aus dem der Wochenplan im Familienchat untergeht: Ein Chat ist ein Nachrichtenstrom, eine Woche ist eine Tabelle.
Du vergleichst Apps? Hier steht, wie Nidalumi im Vergleich zu Cozi und FamilyWall abschneidet.
Der Familienkalender liegt in TimeTree? So sieht die TimeTree-Alternative mit Aufgaben für jeden aus.
Fragen und Antworten
Müssen alle die App installieren?
Nein. Der Kalender läuft im Browser, in der App, die man von der Website aufs Handy installiert, und im Bot in Telegram. Jeder nimmt, was ihm am besten passt – der Kalender ist für alle derselbe.
Kann man die Familieneinträge im normalen Kalender des Handys sehen?
Ja. Der Familienkalender hat einen eigenen Link: Man fügt ihn im Kalender des Handys hinzu, und die Einträge stehen dort.
Die Schule hat einen eigenen Kalender. Muss man alles von Hand übertragen?
Nein. Einen externen Kalender der Schule oder des Vereins kann man abonnieren, und seine Einträge erscheinen im Familienkalender.
Was unterscheidet einen Termin von einer Aufgabe?
Ein Termin erinnert nur an sich. Eine Aufgabe wird abgehakt, und Unerledigtes steht im Abendrückblick.
Was kostet das?
5 Tage kostenlos und ohne Karte. Danach $3.99 im Monat oder $35 im Jahr für eine Familie bis vier Personen – für den ganzen Planer, nicht nur für den Kalender.